Vita Eduard Rosenthal
- geboren am 6. September 1853 in Würzburg
- 1865 bis 1873 Besuch des humanistischen Gymnasiums in Würzburg
- juristische Studien in Würzburg, Heidelberg und Berlin
- 1878 Promotion Universität Würzburg Dr. jur.
- April 1880 Habilitation in Jena/ 16. November 1883 außerordentlicher und ab20. März 1896 ordentlicher Professor.1896 – Juristische Fakultät der Universität Jena erwirkt 16 Jahre nach der Habilitation gegen den Willen des Weimarer Ministeriums eine ordentliche Professur für den nicht getauften jüdischen Wissenschaftler
- In seinen Vorlesungen und Werken behandelte er das öffentliche Recht (Staats-, Verwaltungs-, Völkerrecht), die deutsche Rechtsgeschichte und das deutsche Privatrecht.
- Frühe Schriften: „Zur Geschichte des Eigentums der Stadt Würzburg“, ferner die Abhandlungen „Beiträge zur Stadtrechtsgeschichte“ (1883) und „Geschichte des Gerichtswesens und der Verwaltungsorganisationen Bayerns“, Band 1. – 1889, Band 2 -1906
- 1885 Heirat mit Clara (geboren am 9. April 1863 als Fanni Klara Elstaedter in Karlsruhe) im Heidelberger Rathaus
- 1887 Geburt des Sohnes Curt Arnold Otto
- 1892 Einzug Villa Rosenthal Jena, Kahlaische Str.6
- 1889 1. Entwurf des Statuts der Carl-Zeiß-Stiftung für Ernst Abbe
- Dezember 1895 Aufruf zur Einrichtung einer öffentlichen Lesehalle durch Commenius-Zweiggesellschaft und Ethischen Verein / E. Rosenthal erarbeitet die Satzung nach den Vorstellungen Ernst Abbes, ab 1896 Vorstandmitglied, von 1899 bis 1926 Vorsitzender des Lesehallenvereins
- Prorektor der Universität Jena 1899-1900 und 1913-1914. Rektoren waren bis 1918 die Weimarer Großherzöge.
- Vorsitzender des Kunstverein 1903 bis 1908
- seit 1908 Abgeordneter im Landtag des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach
- während des 1. Weltkriegs Vorsitz der städtischen Preisprüfungsstelle
- Antrag von E. Rosenthal im November 1917 zur Vereinheitlichung der Gesetzgebung und Verwaltung aller thüringischen Staaten
- Karfreitag 1919 Präsidenten der Landtage der einstigen Thüringer Fürstentümer beschließen ihren Zusammenschluss zu einem Land Thüringen (außer Sachsen-Coburg-Gotha und Erfurt) – „Gemeinschaftsvertrag“
- Sommer 1919: Staatsrat und Volksrat werden als Organe der Gemeinschaft Thüringer Kleinstaaten gebildet, um die Verschmelzung zu einem einheitlichen Land Thüringen zu erreichen
- Rosenthal erhält vom Staatsrat den Auftrag einen Verfassungsentwurf für das neue Land Thüringen auszuarbeiten
- Annahme des Verfassungsentwurfes am 12. Mai 1920 als vorläufige Verfassung
- 1920 Ehrenbürgerwürde der Stadt Jena/ 1923 Ehrendoktorat der juristischen Fakultät der Universität Jena
- stirbt am 25. Juni 1926
Ab 50 €
Nennung im Abspann
Ab 200 €
Zusätzlich Logo auf Cover der DVD
1 kostenloses Belegexemplar der DVD
Ab 1000 €
Zusätzlich Einladung zur Premiere,
Nennung bzw. Logo auf dem Filmplakat
10 kostenlose Belegexemplare...
Thüringer Filmförderung
Thüringer Staatskanzlei
JenaKultur
Villa Rosenthal
Förderfonds Carl-Zeiss-Jena
Ernst-Abbe-Stiftung
Landeszentrale für Politische Bildung
Beauftragte für Migration und Integration der Stadt Jena
Jena Wohnen
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt...